

Sammlung
Datierung
Inventarnummer
ZZ-0665
Sprache
Peter Morré wurde 1937 in Stettin (heute Szczecin) geboren. Er berichtet über seine Flucht aus der DDR, die von seiner Mutter entschieden wurde, als er 15 Jahre alt war. Er beschreibt die politischen Umstände, die zu dieser Entscheidung führten, insbesondere die Repressionen gegen die Junge Gemeinde, der er angehörte, seinen Schulverweis sowie die Strafversetzung seiner Mutter in die Nähe von Schwerin. Die zunehmende Überwachung und der politische Druck führten zu einem Gefühl der Bedrohung, was letztendlich die Fluchtentscheidung seiner Familie beeinflusste.
Die Flucht im April 1952 war mit vielen Herausforderungen verbunden. Peter Morré schildert, wie er ohne Personalausweis mit einem Fahrrad von Schwerin bis nach West-Berlin reiste und schließlich mit der S-Bahn in den französischen Sektor gelangte. Er beschreibt die Unterstützung, die er von verschiedenen Personen auf seinem Weg erhielt, und die strategischen Überlegungen, die notwendig waren, um die Grenzkontrollen zu umgehen. Auch seiner Mutter und seinem Bruder gelang zur selben Zeit die Flucht nach West-Berlin.
Nach der Ankunft in West-Berlin durchlief die Familie ein Notaufnahmeverfahren in der Notaufnahmestelle Kuno-Fischer Straße, das gut organisiert war. Während dieses Verfahrens wurden sie von den Alliierten und einem Notaufnahmeausschuss befragt.
Morré reflektiert über die Zeit nach der Flucht und die Herausforderungen, die seine Familie in West-Berlin bewältigen musste. Seine Mutter fand schließlich eine Anstellung als Lehrerin, obwohl ihre Qualifikationen aus der DDR zum Teil nicht anerkannt wurden. Peter Morré selbst konnte seine Schulausbildung fortsetzen und schloss 1956 mit dem Abitur ab. Anschließend schlug er eine juristische Laufbahn ein und wurde Staatsanwalt.
Abschließend äußert Morré seine Gedanken über die Wahrnehmung von DDR-Geflüchteten in Westdeutschland. Er beschreibt, dass es seiner Ansicht nach zwar keine offene Diskriminierung gab, jedoch eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber den Erfahrungen der Geflüchteten existierte. Außerdem berichtet er von seinen ernüchternden Erlebnissen bezüglich des Umgangs mit dem Thema Verantwortung und Aufarbeitung nach der Wende in seinem ehemaligen ostdeutschen Schulumfeld.
Zum Zeitpunkt des Interviews lebt Peter Morré in Karlsruhe.
[Dieser Text wurde mit Hilfe von KI generiert und redaktionell bearbeitet.]
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Die Flucht im April 1952 war mit vielen Herausforderungen verbunden. Peter Morré schildert, wie er ohne Personalausweis mit einem Fahrrad von Schwerin bis nach West-Berlin reiste und schließlich mit der S-Bahn in den französischen Sektor gelangte. Er beschreibt die Unterstützung, die er von verschiedenen Personen auf seinem Weg erhielt, und die strategischen Überlegungen, die notwendig waren, um die Grenzkontrollen zu umgehen. Auch seiner Mutter und seinem Bruder gelang zur selben Zeit die Flucht nach West-Berlin.
Nach der Ankunft in West-Berlin durchlief die Familie ein Notaufnahmeverfahren in der Notaufnahmestelle Kuno-Fischer Straße, das gut organisiert war. Während dieses Verfahrens wurden sie von den Alliierten und einem Notaufnahmeausschuss befragt.
Morré reflektiert über die Zeit nach der Flucht und die Herausforderungen, die seine Familie in West-Berlin bewältigen musste. Seine Mutter fand schließlich eine Anstellung als Lehrerin, obwohl ihre Qualifikationen aus der DDR zum Teil nicht anerkannt wurden. Peter Morré selbst konnte seine Schulausbildung fortsetzen und schloss 1956 mit dem Abitur ab. Anschließend schlug er eine juristische Laufbahn ein und wurde Staatsanwalt.
Abschließend äußert Morré seine Gedanken über die Wahrnehmung von DDR-Geflüchteten in Westdeutschland. Er beschreibt, dass es seiner Ansicht nach zwar keine offene Diskriminierung gab, jedoch eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber den Erfahrungen der Geflüchteten existierte. Außerdem berichtet er von seinen ernüchternden Erlebnissen bezüglich des Umgangs mit dem Thema Verantwortung und Aufarbeitung nach der Wende in seinem ehemaligen ostdeutschen Schulumfeld.
Zum Zeitpunkt des Interviews lebt Peter Morré in Karlsruhe.
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