Sammlung
Datierung
Inventarnummer
ZZ-0798
Sprache
Meinhard Schröder wurde 1943 in Schwerin geboren. Er berichtet über seine Erfahrungen und die Herausforderungen, die er während seiner Zeit in der DDR erlebte. Bereits während seiner Schulzeit war er Schikanen und ideologischen Indoktrinationsversuchen durch die sozialistische Staatserziehung ausgesetzt und spürte, wie sein Engagement in der Jungen Gemeinde missbilligt wurde.
Seine Mutter fasste den Entschluss mit ihm, seiner Schwester und seinem Großvater im Frühling 1960 über unterschiedliche Wege in den Westen zu fliehen. Er gelangte mit seiner Mutter mit dem Zug nach West-Berlin, wo sie den Aufnahmeprozess im Notaufnahmelager Marienfelde durchliefen.
Er beschreibt die positiven Gefühle während der Ankunft, als auch das Empfinden von Scham sowie der Konfrontation mit Ressentiments seitens der westdeutschen Bevölkerung, die er in diesem Zuge wahrnahm.
Nachdem Schröder zunächst bei seinem Vater in Rendsburg gelebt hatte, zog er Mitte der 1960er nach West-Berlin um Theologie zu studieren – aufgrund inhaltlicher Konflikte mit dem Rektor der Kirchlichen Hochschule konnte er das Studium nicht abschließen und wandte sich zunehmend von der Theologie ab.
Er beschreibt, wie er durch ein soziologisches Forschungsprojekt im Bergbau vorübergehend finanziell über die Runden kam und schließlich den Rat erhielt, ein Magisterstudium an der Freien Universität zu beginnen. Dies führte zu einem Abschluss in Theologie, Soziologie und Pädagogik.
Schröder besuchte seine Bekannten in Ost-Berlin regelmäßig, wobei er dabei Bücher für sie in die DDR schmuggelte und dabei kreative Methoden entwickelte, um Kontrollen zu umgehen. Nach einer Umschulung war er bis zu seiner Rente als Elektriker tätig. Heute betrachtet er sich als Westdeutschen, betont aber die prägenden Erfahrungen, die er in der DDR gemacht hat und die Wichtigkeit jene Perspektiven zu verstehen.
Zum Zeitpunkt des Interviews lebt Meinhard Schröder in Berlin.
[Dieser Text wurde mit Hilfe von KI generiert und redaktionell bearbeitet.]
Wenn Sie dieses Interview sichten möchten, füllen Sie bitte unser Nutzungsformular aus: https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/form/interviewrecherche
Seine Mutter fasste den Entschluss mit ihm, seiner Schwester und seinem Großvater im Frühling 1960 über unterschiedliche Wege in den Westen zu fliehen. Er gelangte mit seiner Mutter mit dem Zug nach West-Berlin, wo sie den Aufnahmeprozess im Notaufnahmelager Marienfelde durchliefen.
Er beschreibt die positiven Gefühle während der Ankunft, als auch das Empfinden von Scham sowie der Konfrontation mit Ressentiments seitens der westdeutschen Bevölkerung, die er in diesem Zuge wahrnahm.
Nachdem Schröder zunächst bei seinem Vater in Rendsburg gelebt hatte, zog er Mitte der 1960er nach West-Berlin um Theologie zu studieren – aufgrund inhaltlicher Konflikte mit dem Rektor der Kirchlichen Hochschule konnte er das Studium nicht abschließen und wandte sich zunehmend von der Theologie ab.
Er beschreibt, wie er durch ein soziologisches Forschungsprojekt im Bergbau vorübergehend finanziell über die Runden kam und schließlich den Rat erhielt, ein Magisterstudium an der Freien Universität zu beginnen. Dies führte zu einem Abschluss in Theologie, Soziologie und Pädagogik.
Schröder besuchte seine Bekannten in Ost-Berlin regelmäßig, wobei er dabei Bücher für sie in die DDR schmuggelte und dabei kreative Methoden entwickelte, um Kontrollen zu umgehen. Nach einer Umschulung war er bis zu seiner Rente als Elektriker tätig. Heute betrachtet er sich als Westdeutschen, betont aber die prägenden Erfahrungen, die er in der DDR gemacht hat und die Wichtigkeit jene Perspektiven zu verstehen.
Zum Zeitpunkt des Interviews lebt Meinhard Schröder in Berlin.
[Dieser Text wurde mit Hilfe von KI generiert und redaktionell bearbeitet.]
Wenn Sie dieses Interview sichten möchten, füllen Sie bitte unser Nutzungsformular aus: https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/form/interviewrecherche