Sammlung
Datierung
Inventarnummer
ZZ-0880
Sprache
Eleonore Schäfer, geboren Meyer im Jahr 1941, wuchs in Berlin-Malchow auf. Nach der Schule begann sie zu arbeiten, da sie keinen Ausbildungsplatz als Schneiderin finden konnte. Ihre berufliche Laufbahn führte sie schließlich zur Krankenschwester in Ost-Berlin, wo sie bis 1965 arbeitete, bevor sie sich eine Flucht über Ungarn und Jugoslawien nach Westdeutschland wagte.
Heinrich Schäfer wurde 1939 in Ebstorf (Niedersachsen) geboren und verbrachte seine Kindheit in der Lüneburger Heide. Er hatte bis 1963 keine Verbindungen nach Ost-Berlin, bis er durch einen Freund in einer Jugendgruppe in Kontakt mit Eleonore Schäfer kam. Der Austausch von Briefen führte zu einem persönlichen Treffen in Berlin, das die Grundlage für ihre Beziehung bildete. Sie entwickelten eine enge Bindung und planten schließlich eine Flucht nach Westdeutschland.
Die Flucht selbst war ein gut geplanter und riskanter Schritt. Eleonore Schäfer erhielt die Genehmigung für eine Urlaubsreise nach Ungarn, die sie als Gelegenheit zur Flucht nutzten. Die beiden mussten alles heimlich organisieren, da sie über die Fluchtpläne per Brief oder Telefon nicht absprechen durften. Heinrich Schäfer und sein Freund bereiteten ein Auto vor, um Eleonore Schäfer zu helfen, versteckt im Rücksitz, die Grenze zu überqueren. Die Flucht verlief schließlich erfolgreich, und sie konnten in die Bundesrepublik Deutschland gelangen.
Nach ihrer Ankunft in Westdeutschland erlebten sie eine große Umstellung. Eleonore Schäfer fand schnell einen Job in einer Privatklinik, was ihr half, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit den Kolleginnen und Kollegen, die sie aufgrund ihrer Herkunft nicht ernst nahmen, konnte sie sich schließlich integrieren und fand Unterstützung bei ihrem Chef, einem Arzt aus Jena (DDR). Heinrich Schäfer hingegen hatte keine direkten Kontakte zu anderen Geflüchteten, aber er und Eleonore Schäfer knüpften neue Freundschaften und bauten sich ein neues Leben auf.
Im Laufe der Jahre blieben die Schäfers in Kontakt mit ihrer Familie in Ost-Berlin. Sie erlebten die Grenzöffnung 1989 und die damit verbundenen Veränderungen. Trotz der Herausforderungen, die die Teilung mit sich brachte, betonen sie die Wichtigkeit der familiären Bindungen und der Freundschaften, die sie im Laufe der Zeit aufgebaut haben. Das Interview mit Eleonore und Heinrich Schäfer gibt einen tiefen Einblick in ihre Lebensgeschichten, die stark von der Teilung Deutschlands und der Berliner Mauer prägt.
Zum Zeitpunkt des Interviews leben Eleonore und Heinrich Schäfer in einer Kleinstadt in Niedersachsen.
[Dieser Text wurde mit Hilfe von KI generiert und redaktionell bearbeitet.]
Wenn Sie dieses Interview sichten möchten, füllen Sie bitte unser Nutzungsformular aus: https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/form/interviewrecherche
Heinrich Schäfer wurde 1939 in Ebstorf (Niedersachsen) geboren und verbrachte seine Kindheit in der Lüneburger Heide. Er hatte bis 1963 keine Verbindungen nach Ost-Berlin, bis er durch einen Freund in einer Jugendgruppe in Kontakt mit Eleonore Schäfer kam. Der Austausch von Briefen führte zu einem persönlichen Treffen in Berlin, das die Grundlage für ihre Beziehung bildete. Sie entwickelten eine enge Bindung und planten schließlich eine Flucht nach Westdeutschland.
Die Flucht selbst war ein gut geplanter und riskanter Schritt. Eleonore Schäfer erhielt die Genehmigung für eine Urlaubsreise nach Ungarn, die sie als Gelegenheit zur Flucht nutzten. Die beiden mussten alles heimlich organisieren, da sie über die Fluchtpläne per Brief oder Telefon nicht absprechen durften. Heinrich Schäfer und sein Freund bereiteten ein Auto vor, um Eleonore Schäfer zu helfen, versteckt im Rücksitz, die Grenze zu überqueren. Die Flucht verlief schließlich erfolgreich, und sie konnten in die Bundesrepublik Deutschland gelangen.
Nach ihrer Ankunft in Westdeutschland erlebten sie eine große Umstellung. Eleonore Schäfer fand schnell einen Job in einer Privatklinik, was ihr half, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit den Kolleginnen und Kollegen, die sie aufgrund ihrer Herkunft nicht ernst nahmen, konnte sie sich schließlich integrieren und fand Unterstützung bei ihrem Chef, einem Arzt aus Jena (DDR). Heinrich Schäfer hingegen hatte keine direkten Kontakte zu anderen Geflüchteten, aber er und Eleonore Schäfer knüpften neue Freundschaften und bauten sich ein neues Leben auf.
Im Laufe der Jahre blieben die Schäfers in Kontakt mit ihrer Familie in Ost-Berlin. Sie erlebten die Grenzöffnung 1989 und die damit verbundenen Veränderungen. Trotz der Herausforderungen, die die Teilung mit sich brachte, betonen sie die Wichtigkeit der familiären Bindungen und der Freundschaften, die sie im Laufe der Zeit aufgebaut haben. Das Interview mit Eleonore und Heinrich Schäfer gibt einen tiefen Einblick in ihre Lebensgeschichten, die stark von der Teilung Deutschlands und der Berliner Mauer prägt.
Zum Zeitpunkt des Interviews leben Eleonore und Heinrich Schäfer in einer Kleinstadt in Niedersachsen.
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