Sammlung
Datierung
Inventarnummer
ZZ-0926
Sprache
Im Interview berichten Liane S. und ihre Tochter Franziska S. gemeinsam von ihren Erfahrungen. Liane S., geboren 1950 in Ost-Berlin, beschreibt ihre Kindheit und die Herausforderungen, die sie als junge Mutter während ihres Studiums an der Humboldt-Universität erlebte. Sie schildert, wie sie aufgrund ihrer Schwangerschaft Schwierigkeiten hatte, eine Wohnung zu finden, und wie politische Aktivitäten während ihrer Ausbildung zur Zahnärztin einen großen Teil ihrer Zeit in Anspruch nahmen. Diese Erfahrungen führten schließlich zu ihrem Entschluss, einen Ausreiseantrag zu stellen.
Franziska S., geboren 1972, erzählt von den Ausgrenzungen, die sie in der Schule erlebte, weil sie nicht in der Pionierorganisation war. Sie beschreibt, wie ihre Familie sich in der Friedensbewegung engagierte und wie sie sich mit anderen vernetzten, um Informationen über Ausreiseanträge auszutauschen. Diese Vernetzung half ihnen, den Mut zu finden, selbst einen Ausreiseantrag zu stellen. Das wurde für viele in ihrem Bekanntenkreis ein gemeinsames Ziel.
Liane und Franziska S. schildern die emotionalen und praktischen Herausforderungen, die mit der Ausreise verbunden waren. Liane S. beschreibt die Unsicherheit und Angst während der Wartezeit auf die Genehmigung ihres Ausreiseantrags. Kolleginnen und Kollegen distanzierten sich von ihr und sie war beruflichen und finanziellen Zurückstellungen ausgesetzt. Außerdem war die Familie Bespitzelung durch die Stasi ausgesetzt. Nach ihrer Ankunft in West-Berlin erlebten sie einen Kulturschock, da die Realität im Westen nicht den Erwartungen entsprach, die sie aufgrund der Propaganda in der DDR hatten. Beide erinnern sich an den Tag der Ausreise und der Ankunft in West-Berlin. Die erste Zeit im Notaufnahmelager Marienfeld waren geprägt von Stress und der Notwendigkeit, sich schnell in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Franziska S. bekam den Alltag im Lager intensiver mit, sie verbrachte dort Zeit mit gleichaltrigen Kindern und kümmerte sich im ihre kleine Schwester. Insgesamt lebten sie drei Monate in Marienfelde.
Nach der Ankunft in West-Berlin mussten Liane S. und ihre Familie sich mit der Wohnungssituation und der Integration in die Gesellschaft auseinandersetzen. Liane S. berichtet von den Schwierigkeiten, eine geeignete Wohnung zu finden, und den Herausforderungen bei der Arbeitssuche. Sie beschreibt, wie sie schließlich eine Zahnarztpraxis übernahm welche Anforderungen damit verknüpft waren. Franziska S. erzählt von ihren Erfahrungen in der Schule und der Anpassung an das westliche Bildungssystem, das sich stark von dem in der DDR unterschied.
Abschließend reflektieren die beiden. über die Auswirkungen ihrer Erfahrungen auf ihr Leben und ihre Identität. Liane S. betont, dass die Herausforderungen, die sie in der DDR und nach der Ausreise erlebte, sie stark geprägt haben. Die Ängste und Unsicherheiten, die sie während dieser Zeit hatte, beeinflussten auch ihre Kinder. Franziska hebt hervor, dass trotz der Schwierigkeiten die Erfahrungen im Westen auch positive Aspekte hatten, wie die Möglichkeit, sich frei zu entfalten und neue Perspektiven zu gewinnen. Den Fall der Mauer betrachten beide als einen bedeutenden Wendepunkt in ihrem Leben betrachtet, der sowohl Hoffnung als auch neue Herausforderungen mit sich brachte.
Zum Zeitpunkt des Interviews leben Liane S. und Franziska S. in Berlin.
[Dieser Text wurde mit Hilfe von KI generiert und redaktionell bearbeitet.]
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Franziska S., geboren 1972, erzählt von den Ausgrenzungen, die sie in der Schule erlebte, weil sie nicht in der Pionierorganisation war. Sie beschreibt, wie ihre Familie sich in der Friedensbewegung engagierte und wie sie sich mit anderen vernetzten, um Informationen über Ausreiseanträge auszutauschen. Diese Vernetzung half ihnen, den Mut zu finden, selbst einen Ausreiseantrag zu stellen. Das wurde für viele in ihrem Bekanntenkreis ein gemeinsames Ziel.
Liane und Franziska S. schildern die emotionalen und praktischen Herausforderungen, die mit der Ausreise verbunden waren. Liane S. beschreibt die Unsicherheit und Angst während der Wartezeit auf die Genehmigung ihres Ausreiseantrags. Kolleginnen und Kollegen distanzierten sich von ihr und sie war beruflichen und finanziellen Zurückstellungen ausgesetzt. Außerdem war die Familie Bespitzelung durch die Stasi ausgesetzt. Nach ihrer Ankunft in West-Berlin erlebten sie einen Kulturschock, da die Realität im Westen nicht den Erwartungen entsprach, die sie aufgrund der Propaganda in der DDR hatten. Beide erinnern sich an den Tag der Ausreise und der Ankunft in West-Berlin. Die erste Zeit im Notaufnahmelager Marienfeld waren geprägt von Stress und der Notwendigkeit, sich schnell in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Franziska S. bekam den Alltag im Lager intensiver mit, sie verbrachte dort Zeit mit gleichaltrigen Kindern und kümmerte sich im ihre kleine Schwester. Insgesamt lebten sie drei Monate in Marienfelde.
Nach der Ankunft in West-Berlin mussten Liane S. und ihre Familie sich mit der Wohnungssituation und der Integration in die Gesellschaft auseinandersetzen. Liane S. berichtet von den Schwierigkeiten, eine geeignete Wohnung zu finden, und den Herausforderungen bei der Arbeitssuche. Sie beschreibt, wie sie schließlich eine Zahnarztpraxis übernahm welche Anforderungen damit verknüpft waren. Franziska S. erzählt von ihren Erfahrungen in der Schule und der Anpassung an das westliche Bildungssystem, das sich stark von dem in der DDR unterschied.
Abschließend reflektieren die beiden. über die Auswirkungen ihrer Erfahrungen auf ihr Leben und ihre Identität. Liane S. betont, dass die Herausforderungen, die sie in der DDR und nach der Ausreise erlebte, sie stark geprägt haben. Die Ängste und Unsicherheiten, die sie während dieser Zeit hatte, beeinflussten auch ihre Kinder. Franziska hebt hervor, dass trotz der Schwierigkeiten die Erfahrungen im Westen auch positive Aspekte hatten, wie die Möglichkeit, sich frei zu entfalten und neue Perspektiven zu gewinnen. Den Fall der Mauer betrachten beide als einen bedeutenden Wendepunkt in ihrem Leben betrachtet, der sowohl Hoffnung als auch neue Herausforderungen mit sich brachte.
Zum Zeitpunkt des Interviews leben Liane S. und Franziska S. in Berlin.
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