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Ingrid Puchalski wurde 1942 in Wildstein im Sudetenland (heute Skalná, Tschechien) geboren und erlebte die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. 1946 kam ihre Familie nach Halle an der Saale in der sowjetischen Besatzungszone. Dort lebten sie unter schwierigen Bedingungen. Sie fuhren regelmäßig über die Grenze in die Tschechoslowakei, um Lebensmittel zu holen. Ihre Mutter band die Kinder mit Stricken an sich, um sie bei dieser gefährlichen Reise nicht zu verlieren. Diese traumatischen Erlebnisse prägten Ingrid Puchalski und ihre Geschwister in ihrer frühen Kindheit.

Im Jahr 1952 floh die Familie nach West-Berlin, nachdem ihr Vater vor der Stasi gewarnt wurde. Sie wurden von der Sudetendeutschen Landsmannschaft unterstützt und lebten zunächst im Notaufnahmelager in Marienfelde. Sie schildert die ständige Unsicherheit und die Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden. Ihre Mutter kämpfte um das Überleben der Familie, während Ingrid Puchalski und ihre Geschwister zur Schule gingen und sich an das neue Leben in West-Berlin anpassen mussten.

In der Schule erlebte Ingrid Puchalski Diskriminierungen durch Lehrerinnen und Lehrer sowie und Mitschülerinnen und Mitschülern. Trotz ihrer Bemühungen, sich anzupassen, wurde sie oft ausgeschlossen, bekam schlechtere Noten und musste schließlich die Schule wechseln. Ingrid Puchalski kämpfte sich durch die Herausforderungen und fand eine Lehrstelle. Ihre Erfahrungen in der Schule und die ständige Erinnerung an ihre Herkunft prägten ihr Selbstbild und ihre Einstellung zum Leben.

Ingrid Puchalski baute sich ein neues Leben auf. Sie heiratete, bekam drei Kinder und arbeitete in verschiedenen Berufen, darunter als Rentensachbearbeiterin. Sie betont, dass sie nie den Staat in Anspruch nehmen musste, sondern immer für sich und ihre Familie gekämpft hat. Ihre Kinder erhielten eine gute Ausbildung und sie ist stolz auf ihre Leistungen und die ihrer Kinder.
Im Interview spricht Ingrid Puchalski über die Bedeutung ihrer Herkunft und die Herausforderungen, die sie als Geflüchtete erlebt hat. Ihre Enkelkinder zeigen Interesse an ihrer Geschichte. Ingrid Puchalski ordnet diese als Teil einer größeren Geschichte von Vertreibung und Neuanfang ein.

Zum Zeitpunkt des Interviews lebt Ingrid Puchalski in Berlin.

[Dieser Text wurde mit Hilfe von KI generiert und redaktionell bearbeitet.]

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