

Sammlung
Datierung
Inventarnummer
ZZ-1075
Sprache
Bodo Köhler beschreibt seine Kindheit in der DDR, wo er 1928 in einer Leipziger Familie geboren wurde. Er erzählt von den verschiedenen Orten, an denen er aufwuchs, darunter Waldheim und Meißen, wo er in einem Internat war. Mit 16 Jahren wurde er zum Arbeitsdienst eingezogen und anschließend zur Wehrmacht geschickt. Nach dem Krieg geriet er in amerikanische Gefangenschaft, aus der er mit Geschick und Glück entkam, um im Herbst 1945 nach Hause zurückzukehren.
Nach seiner Rückkehr begann Bodo Köhler, in der Landwirtschaft zu arbeiten, da er nicht offiziell entlassen war. Er schildert die politischen Umstände der Nachkriegszeit, als die Amerikaner sich zurückzogen und die Russen in die DDR einmarschierten. Trotz der angespannten Situation konnte er in der Landwirtschaft Fuß fassen und schließlich 1948 das Abitur in Leipzig ablegen. Er entschied sich, Theologie zu studieren, um den Gefahren der politischen Indoktrination zu entkommen.
Während seines Studiums in Leipzig hatte Bodo Köhler Kontakt zu dem Philosophen Ernst Bloch. Er engagierte sich im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands und versuchte, gegen die stalinistische Diktatur zu arbeiten. Diese Aktivitäten führten jedoch zu seiner Verhaftung durch die Stasi, was ihn dazu brachte, unterzutauchen und seine Identität zu verbergen. Trotz der ständigen Bedrohung durch die Stasi setzte er seine Bemühungen fort, Menschen zu helfen.
Bodo Köhler berichtet von seinen Erfahrungen bei der Fluchthilfe, die er in den 1960er Jahren organisierte. Er half zwischen 1961 und 1964 zahlreichen Menschen, aus der DDR zu fliehen, indem er gefälschte Pässe und andere Dokumente beschaffte. Diese gefährliche Arbeit erforderte viel Planung und Diskretion, da die Stasi ständig auf der Suche nach Fluchthelfern war. Trotz der Risiken war er entschlossen, anderen zu helfen, und entwickelte ein Netzwerk, um Menschen auf der Flucht sicher nach West-Berlin zu bringen.
Nach der Wende erlebte Bodo Köhler eine unerwartete Freiheit, konnte jedoch nie in die ehemalige DDR zurückkehren. Er reflektiert über die Herausforderungen, die er und andere Geflüchtete in West-Berlin erlebten, und die Schwierigkeiten, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Trotz der politischen Spannungen und der Unsicherheiten in der Nachkriegszeit blieb er optimistisch und betonte die Bedeutung von Freiheit und Demokratie.
Zum Zeitpunkt des Interviews leben Bodo und Shanti Köhler in Berlin.
[Dieser Text wurde mit Hilfe von KI generiert und redaktionell bearbeitet.]
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Nach seiner Rückkehr begann Bodo Köhler, in der Landwirtschaft zu arbeiten, da er nicht offiziell entlassen war. Er schildert die politischen Umstände der Nachkriegszeit, als die Amerikaner sich zurückzogen und die Russen in die DDR einmarschierten. Trotz der angespannten Situation konnte er in der Landwirtschaft Fuß fassen und schließlich 1948 das Abitur in Leipzig ablegen. Er entschied sich, Theologie zu studieren, um den Gefahren der politischen Indoktrination zu entkommen.
Während seines Studiums in Leipzig hatte Bodo Köhler Kontakt zu dem Philosophen Ernst Bloch. Er engagierte sich im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands und versuchte, gegen die stalinistische Diktatur zu arbeiten. Diese Aktivitäten führten jedoch zu seiner Verhaftung durch die Stasi, was ihn dazu brachte, unterzutauchen und seine Identität zu verbergen. Trotz der ständigen Bedrohung durch die Stasi setzte er seine Bemühungen fort, Menschen zu helfen.
Bodo Köhler berichtet von seinen Erfahrungen bei der Fluchthilfe, die er in den 1960er Jahren organisierte. Er half zwischen 1961 und 1964 zahlreichen Menschen, aus der DDR zu fliehen, indem er gefälschte Pässe und andere Dokumente beschaffte. Diese gefährliche Arbeit erforderte viel Planung und Diskretion, da die Stasi ständig auf der Suche nach Fluchthelfern war. Trotz der Risiken war er entschlossen, anderen zu helfen, und entwickelte ein Netzwerk, um Menschen auf der Flucht sicher nach West-Berlin zu bringen.
Nach der Wende erlebte Bodo Köhler eine unerwartete Freiheit, konnte jedoch nie in die ehemalige DDR zurückkehren. Er reflektiert über die Herausforderungen, die er und andere Geflüchtete in West-Berlin erlebten, und die Schwierigkeiten, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Trotz der politischen Spannungen und der Unsicherheiten in der Nachkriegszeit blieb er optimistisch und betonte die Bedeutung von Freiheit und Demokratie.
Zum Zeitpunkt des Interviews leben Bodo und Shanti Köhler in Berlin.
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